Signum Saxophone Quartet & Konstantin Manaev: Bachianas in Nordkirchen

20.20

Intellekt und Intuition ? bei den Saxern von Signum sind sie eins. Wie bei Konstantin Manaev, der mit sechs Cello lernen wollte, weil Bachs 1. Suite ihn gepackt hatte, als seine Mutter sie auf dem Klavier spielte. In seinen ?Bachianas? feiert das Quintett Bach mit adaptierten Werken des Barockmeisters und von Komponisten, die sich auf ihn beziehen. Leicht hebt Signum mit Bachs 1. Orchestersuite an. Damals eröffnete sie die Konzerte mit dem Collegium Musicum, die der Thomaskantor im Leipziger Kaffeehaus Zimmermann als Konzertmeister leitete: Unterhaltung vom Feinsten. Seine Cellosuiten waren für Pablo Casals ?die Quintessenz? von Bachs Schaffen und ?Bach selbst die Quintessenz der Musik?. Manaev huldigt ihm mit der 3. Cellosuite. Bewegend die Sarabande, bizarr burlesk die Gigue. Zum Ruhme Gottes hat Bach, wie alles andre, auch sein 3. Brandenburgisches Konzert geschrieben, das in seinen vielfältigen Dreierelementen die Dreifaltigkeit des christlichen Gottes erinnert. Doch auch die, die nicht glauben, erhebt diese Musik; rauschhaft das Allegro am Schluss mit Sechzehntelläufen, Achteldreiklängen. Piazzolla revolutionierte mit dem Tango Nuevo den argentinischen Tango, indem er von Bachs Kontrapunkt, anderen ?Klassikern? und vom Jazz lernte. Das zeigt sein Grand Tango aufs Schönste, der im Finale mit Doppelgriffen und Glissandi höchste Anforderungen an den Cellisten stellt. Villa-Lobos verbindet in seinen ?Bachianas? Bachsche Polyphonie mit der Folklore seiner brasilianischen Heimat. Und ungarische Volksmusik prägt die Rhapsodie Poppers ? ein Salonstück für den Solisten, ein famoser ?Rausschmeißer?, arrangiert für Cello und Saxophonquartett. Programm:Johann Sebastian Bach (1685?1750):Orchestersuite No. 1 C-Dur, BWV 1066 Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur, BWV 1009 Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048 Astor Piazzolla (1921?1992): Four for Tango Le Grand TangoHeitor Villa-Lobos (1887?1959): Bachianas Brasileiras No. 5 David Popper (1843?1913): Hungarian Rhapsody, op. 68 Musiker:Signum Saxophone QuartetBla? Kemperle: Sopran Hayrapet Arakelyan: Alt Alan Lu?ar :Tenor Guerino Bellarosa: BaritonKonstantin Manaev: CelloOrt: Schloss Nordkirchen ? Oranienburg Gottfried Laurenz Pictorius (1663?1729) entwarf die Anlage von Schloss Nordkirchen und realisierte ihre wichtigsten Elemente bis 1712. Johann Conrad Schlaun, der heute bekannteste Architekt des westfälischen Barock, vollendete ab 1724 das ?Westfälische Versailles?. Die Oranienburg im Westgarten war als Orangerie geplant. Der zweigeschossige Ziegelbau mit Mansarddächern und Pavillons an den Seiten, wurde aber schon früh als Lustschloss genutzt. Den Festsaal mit der stuckverzierten Muldendecke entwarf Peter Pictorius, der Bruder von Gottfried Laurenz. Den Weg dorthin schmücken Skulpturen antiker Götter von Johann Wilhelm Gröninger (1721).In Kooperation mit dem Kreis Coesfeld, der Gemeinde Nordkirchen und den Schlosskonzerten Nordkirchen | www.kreis-coesfeld.de | www.nordkirchen.de | www.schlosskonzerte-nordkirchen.de Fotos (c) Andrej Grilc, Christian Jädke, GWK

Termin:

23.07.2022 – 19:30 Uhr

weitere Veranstaltungsorte:

  • Hamburg – Termin: 19.12.2022 – 20:00 Uhr
  • Ingolstadt – Termin: 05.12.2022 – 20:00 Uhr
  • Marburg – Termin: 07.01.2023 – 20:00 Uhr
  • Osnabrück – Termin: 05.01.2023 – 20:00 Uhr

★ weitere Informationen ★

Beschreibung

Adresse

Schloss Nordkirchen
Schloss 1
59394 Nordkirchen

 

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